Die TOP-10 Energie-Spartipps für zu Hause

Wie Sie Ihre Energiekosten im Haushalt am besten reduzieren

Energie sparen leicht gemacht! Nicht nur für den eigenen Geldbeutel

Vom frühen Morgen bis zum späten Abend arbeiten die unterschiedlichsten Elektrogeräte ganz selbstverständlich für uns:

 

Radio, Kaffeemaschinen oder Herd, Laptop, Fernseher, Waschmaschine und Bügeleisen – diese Geräte sind aus unserem Leben heute nicht mehr wegzudenken. Da diese Maschinen und Geräte so häufig eingesetzt werden, ist es besonders wichtig, dabei auch mit der Energie bewusst umzugehen. Sehr häufig lässt sich durch eine clevere Bedienung der Geräte Strom einsparen. Immer wichtiger wird auch die richtige Kaufentscheidung: Wer dabei auf Energie-Effizienz schaut, kauft den geringeren Stromverbrauch für die gesamte Lebensdauer des Geräts bewusst mit. Wie Sie Ihre Energiekosten im Haushalt am besten reduzieren können, darüber informieren wir Sie auf dieser Seite

Die TOP-10 Energiespartipps

1.Energiespargeräte anschaffen

 

Bei neuen Anschaffungen dem energieeffizienten Modell den Vorrang geben .

 

2. Standby-Verluste

 

Geräte, die nach dem Ausschalten noch Strom verbrauchen (TV, Computer, Waschmaschine, Geschirrspüler, etc.) durch Steckerleisten mit Kippschalter vom Netz trennen.

 

3. Beleuchtung

 

Tageslicht nutzen und Modernisierung durch LED und Energiesparlampen

 

4. Kochen

 

Topf auf die passende Herdplatte stellen und Deckel benützen

 

5. Kühl- und Gefrierschränke

 

Rückseite des Kühlschranks ausreichend belüften und regelmäßig abtauen

 

6. Kühlschränke

 

Nicht neben Wärmequellen wie Heizung, Herd, Geschirrspüler oder Waschmaschine stellen

7. Computer, Laptop, EDV

 

Monitore und PC in Pausen ausschalten oder in Ruhezustand versetzen

 

8. Restwärme nutzen

 

Das Backrohr, Bügeleisen abschalten und Restwärme nutzen

 

9. Waschmaschine

 

Nur volle Maschinen waschen und nur bei starker Verschmutzung ist es ratsam, eine höhere Temperatur einzuschalten. Bei normal verschmutzter Wäsche reichen 30 und 40 Grad aus.

 

10. Energiespargeräte anschaffen

 

Bei neuen Anschaffungen dem energieeffizienten Modell den Vorrang geben .

 

Was ist eine Kilowattstunde (kWh)?

in kürze erklärt und gut zu wissen

Eine Kilowattstunde (1 kWh) ist die Einheit für die elektrische Arbeit (Stromverbrauch). Sie wird vom "Zähler" gemessen und ergibt sich aus aufgenommener elektrischer Leistung mal tatsächlicher Betriebsdauer.

 

Die Anschlussleistung des Geräts ist auf dem Typenschild in Watt (W) oder Kilowatt (1 kW = 1000 Watt) angegeben. Der Stromverbrauch ergibt sich aus der Leistung und Einschaltdauer in Stunden (h). Z.b.: Eine Glühlampe mit 100 W (Watt) Leistung verbraucht in einer Stunde (h) 100 Wattstunden (Wh) oder 0,1 Kilowattstunden (kWh) also in 10 Stunden eine Kilowattstunde (1 kWh)

Der Verbrauch temperaturgeregelter Geräte (z.B. Bügeleisen, Backrohr, Kühl- und Gefriergeräte) sowie leistungsgeregelter Geräte (z.B. Waschmaschine, Mikrowelle, Staubsauger oder Herd) kann auf diese Weise nicht errechnet werden, weil sie während der Benutzungsdauer nur zeitweise Strom verbrauchen bzw.  nur eine reduzierte Leistung aufnehmen. Der tatsächliche Stromverbrauch kann bei solchen Geräten nur gemessen werden.

Was Sie tun können:

Wenn es um den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte geht kann Ihnen im Zweifel ein Strom-Messgerät helfen die Stromfresser in Ihrem Haushalt zu finden

100 W x 1h =100 Wh (= 0,1 kWh)

100 W x 10 h = 1000 Wh (= 1 kWh)

Das Strom-Messgerät hilft Ihnen

Augen auf beim Kauf

Fast alle Geräte tragen mittlerweile das Energiepsarlabel

Ein niedriger Stromverbrauch ist mittlerweile ein wesentliches Kriterium für die Kaufentscheidung geworden. Zu Recht – denn immerhin leben Haushaltsgeräte im Durchschnitt länger als zehn Jahre. Dementsprechend fallen z. B. bei einem Gefriergerät in zehn Jahren in Summe ein paar 100 Euro mehr oder weniger an Stromkosten an.

 

Um Geräte vergleichen zu können, wurden 1994 sogenannte Energielabels zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs bei Haushaltsgeräten angebracht.

Seit 2011 gibt es EU-Labels. Sie stellen Unterschiede in Verbrauch und Gebrauchseigenschaften optisch übersichtlich dar und erleichtern den Vergleich verschiedener Modelle einer Gerätegruppe. Dabei unterteilen sie die Geräte in unterschiedliche Energieeffizienzklassen und ordnen ihnen Farbbalken von Dunkelgrün (niedriger Stromverbrauch) bis Rot (hoher Stromverbrauch)

 

zu. Je nach Produktgruppe reicht die Skala von A bis G und kann bei Bedarf durch die Klassen A+, A++ bzw. A+++ ergänzt werden können.

Das Energielabel kurz erklärt am Beispiel des Kühlschranks mit Gefrierkombination

Standby Funktion

Der am meisten unterschätzte Sparfaktor

Standby ist eine angenehme Sache, denn mit dieser Schaltung sind Geräte wie z.B. Fernseher, Videorecorder, SAT-Anlagen, Stereoanlagen und viele mehr immer betriebsbereit. Dieser Komfort ist allerdings mit zusätzlichem Stromverbrauch verbunden.

 

Elektronische Uhren von Elektrogeräten wie E-Herd, Mikrowelle Radiowecker und dergleichen verbrauchen zwischen 17 und 53 kWh pro Jahr und Gerät

 

Die Gesamtkosten können hier schnell 80 bis 100 € pro Jahr ausmachen. *

Tipps zur sinnvollen Anwendung:

 

  • Im Bereich der Unterhaltungselektronik ist das Ausschalten bei Nichtgebrauch zweifellos die einfachste Stromsparmaßnahme. Im Großen und Ganzen gilt: Bei normalem Ein- und Ausschalten (etwa bis zu fünf mal am Tag) ist das Schalten problemlos möglich. Sie sollten beim Gerätekauf jedoch auch den Standby-Verbrauch im Auge behalten.

* bei einem Strompreis von 0,18€ / kWh

Beleuchtung

viele kleine Stromfresser die oft unterschätzt werden

Seit dem 1. September 2009 werden Lampen mit besonders hohem Energieverbrauch in Europa nicht mehr verkauft. Glühbirnen geben 90 bis 95 Prozent der elektrischen Energie nicht als Licht, sondern als Wärme ab. Die ineffizienten Glühlampen werden durch Alternativen wie Energiesparlampen ersetzt.

 

Schon beim Einkauf können Sie feststellen, ob eine Lampe Energie und Geld spart: Das EU-Label weist auf die Energieeffizienzklasse hin. Weist das Label die Energieeffizienzklasse A aus, so verbraucht die Lampe vergleichsweise wenig Energie, Bei der Energieeffizienzklasse G ist der Energieverbrauch hoch.

Tipps zur sinnvollen Anwendung:

 

  • Grundsätzlich gilt: nicht benötigte Lichtquellen abschalten!
  • Achten Sie auf die passende Leuchte. Das Licht soll von der Leuchte weder "verschluckt" werden, noch soll es so in den Raum strahlen, dass Sie davon geblendet werden.
  • Verwenden Sie reflektierende Lampenschirme. Das gibt mehr Licht und benötigt weniger Strom.
  • Außenbeleuchtungen sollten Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder oder Dämmerungssensoren bedarfsgerecht geschaltet werden.

Elektroherde

Kochen, braten und backen, richtig gemacht spart Zeit, Geld und schmeckt

Ein Glaskeramik-Kochfeld ist gegenüber einer Kochmulde mit gusseisernen Platten energieeffizienter. Noch besser nutzt der Induktionsherd die Energie. Ein solcher verbraucht im vergleich zu einem Elektroherd mit gusseisernen Platten rund ein Drittel weniger Energie. Allerdings sind nur Töpfe mit magnetisierbarem Boden geeignet.

Tipps zur sinnvollen Anwendung:

 

  • Garen sie möglichst bei geschlossenem Deckel. Das schont Vitamine und Geschmack und spart außerdem Zeit und Strom. Ohne Deckel kann sich der Stromverbrauch auf das Zwei- bis Dreifache der eigentlich benötigten Strommenge erhöhen. (Abb. unten)
  • Schalten Sie die Platte erst ein, wenn der Kochtopf steht
  • Wählen Sie bei Herden mit Automatik von vornherein die Fortgarstellung. Das Umschalten von hoher Ankochleistung auf niedrige Leistung zum Weiterkochen erfolgt dann automatisch.
  • Herde mit gusseisernen Platten halten noch 5 bis 10 Minuten nach dem Abschalten. Diese Restwärme kann durch rechtzeitiges Abschalten der Platte noch genutzt werden.
  • Nicht alle Knödel müssen im Wasser schwimmend gekocht werden, sie können auch auf einem Dämpfereinsatz liegend gegart werden. Der Stromverbrauch reduziert sich dadurch auf 40 Prozent.

Richtiges Kochgeschirr spart Strom:

 

Ohne Deckel kann sich der Stromverbrauch drastisch erhöhen

190 Wh

285 Wh

+ 50%

720 Wh

+280 %

850 Wh

+350 %

Kühl- & Gefrierschränke

Kühlen und Gefrieren mit wenig Strom

Kühl - und Gefrierschränke sind rund um die Uhr im Einsatz, daher lohnt es sich, beim Kauf besonders auf den Energieverbrauch zu achten. Bei modernen Kühl- und Gefrierschränken kann sich der Energieverbrauch um mehr als 50 Prozent  im Vergleich zu älteren unterscheiden.

 

Die effizientesten Geräte sind auf dem EU-Label mit A+++ gekennzeichnet. Ein Kühlgerät dieser Klasse verbraucht nur etwa 40 Prozent der Energie im Vergleich zu zu einem Gerät mit gleichem Volumen und gleicher Ausstattung, dass die Kriterien für Energieeffizienzklasse A erfüllt.

Auf die richtige Größe kommt es an:

 

  • Wer im leeren Raum kühlt, verschwendet Energie und Geld. Ein 200-Liter Kühlschrank, der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht mehr Strom als nötig. Das Gleiche gilt für ein leeres 4-Sterne Gefrierfach.
  • In einem Singlehaushalt reicht meist ein Kühlschrank mit ca 100 bis 140 Litern Nutzinhalt. Bei einer Familie rechnet man mit rund 50 Litern Nutzinhalt pro Person.

Durchschnittlicher Energieverbrauch von Kühlschränken pro 100 Liter Nutzinhalt und Jahr in kWh differenziert nach Baujahr

Gefrierschränke

Kühlen und Gefrieren mit wenig Strom

Tipps zur sinnvollen Verwendung:

 

  • Ausschlaggebend für die Entscheidung zwischen Gefriertruhe oder Gefrierschrank ist in erster Linie der vorhandene Platz. Generell ist der Stromverbrauch bei Truhen etwas geringer. Allerdings ist  bei schlecht eingerichteten Truhen das Gefriergut unübersichtlich gelagert und der Deckel muss beim Suchen länger offen gehalten werden - wodurch der Stromverbrauch wieder steigt.
  • Geräte mit verstärkter Wärmedämmung brauchen wesentlich weniger Strom.
  • No-frost-Systeme halten die Innenwände eisfrei, haben aber einen höheren Stromverbrauch.
  • Das Gefriergerät sollte in einem trockenen Raum betrieben werden; die Klimaklasse des Gerätes sollte der Raumtemperatur entsprechen.
  • Achten Sie auf die ausreichende Belüftung des Gerätes (Luftschlitze freihalten und Wandabstand einhalten).
  • Das Verpackungsmaterial sollte luft- und wasserdicht verschlossen sein. Kühlen Sie gekochte Speisen vor dem Verschließen der Verpackung zumindest auf Raumtemperatur ab.

Tipp zur Entsorgung Ihres Altgerätes:

 

Wenn Sie ein neues Gerät kaufen, übernimmt der Fachhändler das alte Gerät und leitet es zur umweltfreundlichen Entsorgung weiter.

Durchschnittlicher Energieverbrauch von Kühlschränken pro 100 Liter Nutzinhalt und Jahr in kWh differenziert nach Baujahr

Geschirrspülmaschinen

Hätten Sie vermutet das Spülmaschinen sparsamer sind als händisches Abspülen?

Eine energieeffiziente Spülmaschine benötigt weniger Strom und Wasser als das händische Abwaschen! Besonders sparsame Spülmaschinen sind mit einem A+++ ausgezeichnet!

 

Aber ganz wichtig: Wer die Sparleistung auch wirklich nutzen will sollte bevorzugt mit dem eingebauten Sparprogramm spülen (meist mit "eco" oder auch gern als Blatt dargestellt). Die Sparprogramme arbeiten mit geringeren Temperaturen, dank der längeren Spülzeit aber genauso gründlich.

 

Und weniger Heizaufwand bedeutet : Gespartes Geld!

Tipps zur sinnvollen Anwendung:

 

  • händisches Vorspülen unter fließendem Wasser ist nicht notwendig. Es genügt, die groben Speisereste vom Geschirr zu entfernen.
  • Am wirtschaftlichsten ist es, wenn Sie erst spülen wenn das Gerät voll ist
  • Verwenden Sie nur Spülmaschinen geeignetes Geschirr. beim Einräumen achten Sie darauf dass sich Glas und Porzellan nicht berühren. Das vermeidet abgestoßene Ränder und garantiert ein einwandfreies Spülergebnis
  • Reinigen Sie das Sieb regelmäßig
  • Werden Geschirrspüler ans Warmwasser angeschlossen, verkürzt sich die Spülzeit und verringert den Stromverbrauch.

Computer, Laptop & Co.

Auch im Homeoffice lässt sich viel sparen

Der Stromverbrauch von Computern ist von einigen Komponenten wie dem Prozessor, der Grafikkarte, dem Mainboard und dem Monitor abhängig. Dabei gilt: Je größer der Monitor desto höher der Stromverbrauch. Nicht zu vergessen sind auch Audio-Boxen, Drucker, Scanner, etc.

Tipps zur Sinnvollen Anwendung:

 

  • Der Verbrauch von Laptops liegt weit unter dem Verbrauch einer mehrteiligen PC-Station (Monitor, Rechner).
  • Bildschirmschoner sind Stromfresser. Aufwändige 3-D-Bildschirmschoner oder wechselnde Bilder verbrauchen genauso viel Energie wie eine normale Verwendung. Deshalb keinen Bildschirmschoner auswählen und stattdessen den Standby-Mode aktivieren. (unter Systemsteuerung- Energieoptionen)
  • Aktivieren Sie am PC die Energiesparfunktion (unter Systemsteuerung)
  • Modem und Router fürs Internet, sowie Drucker müssen nicht rund um die Uhr laufen. Rechner, Monitor, Drucker & Co. an eine Steckdosenleiste mit Kippschalter anschließen. Damit können all diese Geräte durch die Betätigung des Kippschalters vom Stromnetz getrennt werden.

Kleingeräte

Die "kleinen Helfer" im Haushalt

Neben den großen Haushaltsgeräten gibt es eine Vielzahl "kleiner Helfer", die uns rund um die Uhr die Arbeit erleichtern und mit einem Minimum an Zeit- und Stromaufwand eine Menge Komfort bieten. Aber Vorsicht, auch hier gibt es ein paar Dinge zu beachten:

Tipps zur Sinnvollen Anwendung:

 

  • Kleingeräte mit Motorantrieb brauchen oftmals nur ein Zehntel der Zeit, die bei "Handarbeit" für dieselbe Tätigkeit aufgewendet wird. Wenn Sie ein Gerät nur für kurze Zeit benutzen - zum Beispiel eine Kaffeemühle oder ein elektrisches Messer - , so ist der Verbrauch an elektrischem Strom von einem Haushaltszähler gar nicht abzulesen. Er beträgt bei Geräten die minutenlang benützt werden, zum Beispiel beträgt bei zehnminütiger Arbeit und bei 160 Watt Leistung knapp 10kWh pro Jahr
  • Kleingeräte mit elektrischer Heizung verbrauchen für die gleiche Arbeit meist weniger Strom als ein Elektroherd. Es ist sinnvoller, einen Wasserkocher zu verwenden als Wasser auf dem Elektroherd zu erhitzen.

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  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • Im Bereich der Unterhaltungselektronik ist das Ausschalten bei Nichtgebrauch zweifellos die einfachste Stromsparmaßnahme. Im Großen und Ganzen gilt: Bei normalem Ein- und Ausschalten (etwa bis zu fünf mal am Tag) ist das Schalten problemlos möglich. Sie sollten beim Gerätekauf jedoch auch den Standby-Verbrauch im Auge behalten.
  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • Grundsätzlich gilt: nicht benötigte Lichtquellen abschalten!
    • Achten Sie auf die passende Leuchte. Das Licht soll von der Leuchte weder "verschluckt" werden, noch soll es so in den Raum strahlen, dass Sie davon geblendet werden.
    • Verwenden Sie reflektierende Lampenschirme. Das gibt mehr Licht und benötigt weniger Strom.
    • Außenbeleuchtungen sollten Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder oder Dämmerungssensoren bedarfsgerecht geschaltet werden.
  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • Garen sie möglichst bei geschlossenem Deckel. Das schont Vitamine und Geschmack und spart außerdem Zeit und Strom. Ohne Deckel kann sich der Stromverbrauch auf das Zwei- bis Dreifache der eigentlich benötigten Strommenge erhöhen. (Abb. unten)
    • Schalten Sie die Platte erst ein, wenn der Kochtopf steht
    • Wählen Sie bei Herden mit Automatik von vornherein die Fortgarstellung. Das Umschalten von hoher Ankochleistung auf niedrige Leistung zum Weiterkochen erfolgt dann automatisch.
    • Herde mit gusseisernen Platten halten noch 5 bis 10 Minuten nach dem Abschalten. Diese Restwärme kann durch rechtzeitiges Abschalten der Platte noch genutzt werden.
    • Nicht alle Knödel müssen im Wasser schwimmend gekocht werden, sie können auch auf einem Dämpfereinsatz liegend gegart werden. Der Stromverbrauch reduziert sich dadurch auf 40 Prozent.
  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

    Auf die richtige Größe kommt es an:

     

    • Wer im leeren Raum kühlt, verschwendet Energie und Geld. Ein 200-Liter Kühlschrank, der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht mehr Strom als nötig. Das Gleiche gilt für ein leeres 4-Sterne Gefrierfach.
    • In einem Singlehaushalt reicht meist ein Kühlschrank mit ca 100 bis 140 Litern Nutzinhalt. Bei einer Familie rechnet man mit rund 50 Litern Nutzinhalt pro Person.

    Durchschnittlicher Energieverbrauch von Kühlschränken pro 100 Liter Nutzinhalt und Jahr in kWh differenziert nach Baujahr

  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • Ausschlaggebend für die Entscheidung zwischen Gefriertruhe oder Gefrierschrank ist in erster Linie der vorhandene Platz. Generell ist der Stromverbrauch bei Truhen etwas geringer. Allerdings ist  bei schlecht eingerichteten Truhen das Gefriergut unübersichtlich gelagert und der Deckel muss beim Suchen länger offen gehalten werden - wodurch der Stromverbrauch wieder steigt.
    • Geräte mit verstärkter Wärmedämmung brauchen wesentlich weniger Strom.
    • No-frost-Systeme halten die Innenwände eisfrei, haben aber einen höheren Stromverbrauch.
    • Das Gefriergerät sollte in einem trockenen Raum betrieben werden; die Klimaklasse des Gerätes sollte der Raumtemperatur entsprechen.
    • Achten Sie auf die ausreichende Belüftung des Gerätes (Luftschlitze freihalten und Wandabstand einhalten).
    • Das Verpackungsmaterial sollte luft- und wasserdicht verschlossen sein. Kühlen Sie gekochte Speisen vor dem Verschließen der Verpackung zumindest auf Raumtemperatur ab.
  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • händisches Vorspülen unter fließendem Wasser ist nicht notwendig. Es genügt, die groben Speisereste vom Geschirr zu entfernen.
    • Am wirtschaftlichsten ist es, wenn Sie erst spülen wenn das Gerät voll ist
    • Verwenden Sie nur Spülmaschinen geeignetes Geschirr. beim Einräumen achten Sie darauf dass sich Glas und Porzellan nicht berühren. Das vermeidet abgestoßene Ränder und garantiert ein einwandfreies Spülergebnis
    • Reinigen Sie das Sieb regelmäßig
    • Werden Geschirrspüler ans Warmwasser angeschlossen, verkürzt sich die Spülzeit und verringert den Stromverbrauch.
  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • Der Verbrauch von Laptops liegt weit unter dem Verbrauch einer mehrteiligen PC-Station (Monitor, Rechner).
    • Bildschirmschoner sind Stromfresser. Aufwändige 3-D-Bildschirmschoner oder wechselnde Bilder verbrauchen genauso viel Energie wie eine normale Verwendung. Deshalb keinen Bildschirmschoner auswählen und stattdessen den Standby-Mode aktivieren. (unter Systemsteuerung- Energieoptionen)
    • Aktivieren Sie am PC die Energiesparfunktion (unter Systemsteuerung)
    • Modem und Router fürs Internet, sowie Drucker müssen nicht rund um die Uhr laufen. Rechner, Monitor, Drucker & Co. an eine Steckdosenleiste mit Kippschalter anschließen. Damit können all diese Geräte durch die Betätigung des Kippschalters vom Stromnetz getrennt werden.
  • Tipps zur sinnvollen Anwendung: 

     

    • Kleingeräte mit Motorantrieb brauchen oftmals nur ein Zehntel der Zeit, die bei "Handarbeit" für dieselbe Tätigkeit aufgewendet wird. Wenn Sie ein Gerät nur für kurze Zeit benutzen - zum Beispiel eine Kaffeemühle oder ein elektrisches Messer - , so ist der Verbrauch an elektrischem Strom von einem Haushaltszähler gar nicht abzulesen. Er beträgt bei Geräten die minutenlang benützt werden, zum Beispiel beträgt bei zehnminütiger Arbeit und bei 160 Watt Leistung knapp 10kWh pro Jahr
    • Kleingeräte mit elektrischer Heizung verbrauchen für die gleiche Arbeit meist weniger Strom als ein Elektroherd. Es ist sinnvoller, einen Wasserkocher zu verwenden als Wasser auf dem Elektroherd zu erhitzen.